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Der '''Marathonlauf''' (kurz ''Marathon'') ist eine auf Straßen oder Wegen ausgetragene sportliche Laufveranstaltung und zugleich die längste olympische Laufdisziplin in der Leichtathletik, deren Streckenlänge 1921 auf 42,195 Kilometer festgelegt wurde. Manche Läufe, insbesondere bei leichtathletischen Jahreshöhepunkten, führen zum Zieleinlauf ins Stadion, wo abschließend noch etwa eine Runde zu laufen ist.

Bei Olympischen Spielen wird die Marathonstrecke seit 1896 von den Männern gelaufen ? zunächst auf 25?Meilen, mithin etwa 40?Kilometer ? und von Frauen seit 1984.

Geschichte

Ursprung des modernen Marathonlaufs

Der Geschichtsschreiber Herodot berichtet über den griechischen ''Hemerodromos'' (Laufboten) Pheidippides, der 490 v.?Chr. von Athen in zwei Tagen nach Sparta gelaufen war, um Hilfe im Krieg gegen die Perser zu suchen (vergleiche hierzu Spartathlon). Daraus formten 500?Jahre danach Plutarch und Lukian unter Berufung auf Herakleides Pontikos die Legende, dass ein Läufer sich nach dem Sieg der Athener in der Schlacht von Marathon auf den knapp 40?Kilometer langen Weg nach Athen gemacht habe, wo er nach Verkündung seiner Botschaft ''???????????'' (transkribiert: nenikekamen) ''?Wir haben gesiegt?'' tot zusammengebrochen sei.

Bei den ersten Langstreckenläufen der Neuzeit dachte niemand an diese Historie. Als Vergnügen für die Zuschauer und zur Befriedigung ihrer Wettleidenschaft wurden im ausgehenden 18. Jahrhundert die ersten Langstreckenläufe in einer Art sportlichen Wettkampf ausgetragen. In England und den Vereinigten Staaten absolvierten die Pedestrianisten (Fußläufer) Strecken zwischen 20 Meilen (32,18?km) und 30 Meilen (48,27?km). Die Distanzen wurden überwiegend gegen die Uhr gelaufen, selten traten die Läufer gegeneinander an. Der Lauf führte von Meilenstein zu Meilenstein, was eine zuverlässige Zeitnahme garantierte. Beachtliche Zeiten wurden dabei erzielt. Im Jahr 1808 lief ein Mann mit dem Namen ''Blewet'' über 24 Meilen (38,62?km) eine Zeit von 2:34?Stunden. Auf die heute gültige Marathondistanz umgerechnet wäre dies eine Zeit von 2:48?Stunden.

Erst mit den Ausgrabungen an historischer Stelle in Marathon, bei denen 1890 ein Hügel mit den Gräbern der gefallenen Athener von der Schlacht von Marathon freigelegt wurde, kam die Legende über Pheidippides wieder in Erinnerung. Der Sprachwissenschaftler Michel Bréal hatte die Idee, den legendären Lauf des Pheidippides im Rahmen der für 1896 geplanten Olympischen Spiele von Athen als Wettkampf aufleben zu lassen. Mit einem Brief teilte er seinem Freund, Baron Pierre de Coubertin, dem Begründer des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), seine Idee mit. Der Sieger sollte einen von ihm gestifteten Pokal erhalten. So wurde der olympische Marathon 1896 von Athen der erste organisierte Marathonlauf.

Einen Monat vor den Olympischen Spielen fand jedoch schon ein Marathonlauf als Griechenland-Meisterschaft auf der Strecke vom Dorf Marathon nach Athen (ca. 40 Kilometer) mit elf Läufern statt. Zwei Wochen später wurde ein weiterer Marathonlauf als Test für die Olympischen Spiele mit 38 Läufern ausgetragen, bei dem der Sieger </ref>

Major Papadiamanopoulos wurde im Vorbereitungskomitee damit betraut, den Langstreckenlauf auszurichten. Papadiamanopoulos? ehemaliger Laufbursche war Spyridon Louis, der schließlich den ersten olympischen Marathon 1896 in einer Zeit von 2:58:50?h gewann. Erst seit 1984 ist der Marathonlauf für Frauen eine olympische Disziplin.

Der erste offizielle deutsche Marathon wurde am 3. Juli 1898 gelaufen. Die Strecke verlief von Paunsdorf bei Leipzig (Stadtteil von Leipzig) nach Bennewitz und wieder nach Paunsdorf zurück. Sieger war Arthur Techtow, der für die 40 Kilometer eine Zeit von 3:15:50?h benötigte und damit 20?Minuten weniger als der Zweitplatzierte brauchte.

Entwicklung der Laufdistanz

{| class="wikitable float-right"
|- bgcolor="#dfdfdf"
! colspan="3" | Olympische Spiele
|- bgcolor="#dfdfdf"
! rowspan="2" | Jahr
! colspan="2" | Streckenlänge
|- bgcolor="#dfdfdf"
! Kilometer || Meilen
|-
| 1896 || 40 || 24,85
|-
| 1900 || 40,26 || 25,02
|-
| 1904 || 40 || 24,85
|-
| 1906 || 41,86 || 26,01
|-
| 1908 || 42,195 || 26,22
|-
| 1912 || 40,2 || 24,98
|-
| 1920 || 42,75 || 26,56
|-
| seit 1924 || 42,195 || 26,22
|}

Im offiziellen Bulletin der Olympischen Spiele 1896 wurde die Laufstrecke von Marathon nach Athen mit exakt 40 Kilometer ausgeschrieben. Der heutige Erkenntnisstand besagt, dass dies jedoch vermutlich nicht mit der vom legendären Boten zurückgelegten Distanz übereinstimmt. Während der Läufer aus der Legende wohl den kürzesten Weg über das Pentelikon-Gebirge genommen und dabei höchstens 34 Kilometer zurückgelegt hätte, nahmen die Läufer bei den Olympischen Spielen den Straßenverlauf am Meer entlang und um das Gebirge herum.

Für die folgenden Olympischen Spiele war es dem IOC nicht wichtig, den Marathonlauf an eine bestimmte Distanz zu knüpfen, da die Läufer im direkten Kampf gegeneinander antraten. Die Länge des ersten olympischen Marathonlaufs 1896 diente zwar als Richtschnur, aber es war den Veranstaltern überlassen, die Distanz den örtlichen Verhältnissen anzupassen.

Bei den Olympischen Spielen 1908 in London betrug die Strecke gemäß einem Vermessungsprotokoll exakt 26 Meilen 385 Yards, was umgerechnet 42,195?km entsprach. Es gibt viele Erklärungen, wie es zu dieser Distanz kam. Das Vermessungsprotokoll gibt Auskunft. Ausgangspunkt der Vermessung war das neu erbaute Olympiastadion im Londoner Stadtteil Shepherd?s Bush. Der Start sollte beim Schloss Windsor erfolgen. Nachdem man 25 Meilen (40,23?km), die bislang übliche Distanz eines Marathonlaufs, ausgemessen hatte, war man noch immer 1 Meile vom Schloss Windsor entfernt. An der Ostterrasse des Schlosses Windsor hatte man schließlich 26 Meilen vermessen. Es fehlte aber noch das Stück vom Stadionmesspunkt bis vor die königliche Loge, also mussten noch einmal 385 Yards der Distanz hinzugefügt werden. Aus diesem Grund sollen noch heute angelsächsische Marathonläufer auf dem letzten Kilometer ein God Save the Queen ausstoßen.

Den dramatischen Ausgang im olympischen Marathon 1908 zwischen Dorando Pietri und John Hayes, bei dem Pietri nach mehrmaligen Stürzen kurz vor dem Ziel schließlich von Offiziellen über die Ziellinie geschoben und deshalb disqualifiziert wurde, nutzte man nach den Spielen dazu, in den Vereinigten Staaten eine Reihe von Revanchekämpfen zwischen den beiden zu organisieren. Natürlich sollten die Bedingungen gleich sein, so dass man die Distanz stets auf eine Länge von 42,195?km festlegte. Neben Pietri, der im Jahr 1909 an 8?Marathonläufen teilnahm, beteiligten sich an den Wettkämpfen schließlich immer mehr Läufer, die bald wie ein Wanderzirkus durch die Lande und schließlich durch die Welt zogen. Meistens wurden die Läufe in einer Halle, wie etwa im Madison Square Garden, ausgetragen, wo man 262 Runden zu absolvieren hatte.

Trotz der inzwischen fast schon obligatorischen Distanz von 42,195 Kilometern bei den vielen professionellen Wettkämpfen sah das Internationale Olympische Komitee (IOC) es nicht für notwendig an, die Distanz für den Marathon bei den Olympischen Spielen 1912 in Stockholm und auch noch bei den Olympischen Spielen 1920 in Antwerpen auf eine bestimmte Streckenlänge festzulegen. Erst 1921 hat der internationale Verband für Leichtathletik (IAAF) die Distanz von 42,195 Kilometer als offizielle Streckenlänge für einen Marathonlauf festgelegt.

Erfolgreichste Sportler

International

Deutschland

Medaillengewinner bei internationalen Höhepunkten:

Österreich

Schweiz

  • Daniel Böltz, Zweiter beim Los-Angeles-Marathon 1991 mit damaligem Schweizer Rekord in 2:11:10?h
  • .
  • Tadesse Abraham, Vierter am Seoul-Marathon 2016 mit Schweizer Rekord in 2:06:40?h.
  • 2013 in 2:29:42?h

Marathon als Spitzensport

Einige Veranstalter der weltweit größten und angesehensten Marathons schreiben jährlich für Eliteläufer die wird nach dem letzten Lauf auf die erfolgreichsten Athleten aufgeteilt (Stand: 2017). Seit 2016 gibt es parallel dazu einen Bewerb für Rollstuhlmarathon mit einem separaten Preisgeld in Höhe von 100.000?Dollar.

Weitere Großveranstaltungen finden jährlich in Honolulu, Los Angeles, Paris, Seoul, Peking, Wien und Hamburg statt.

Regeln nach IAAF

Die IAAF regelt alle Langstreckenläufe, die auf der Straße abgehalten werden, in einer gemeinsamen Norm. Die Regel 240 lautet, für Marathonläufe, zusammengefasst:
  • Die Rennstrecke muss über asphaltierte oder betonierte Straßen führen (engl. ?made-up road?). Wenn notwendig, wird ein Rad- oder Fußweg entlang der Straße benutzt. Segmente aus Gras oder unbefestigten Wegen sind erlaubt, aber müssen auf ein Minimum reduziert werden. Die Strecke muss für den motorisierten Verkehr gesperrt sein.
  • Die Strecke wird entlang dem kürzestmöglichen Pfad (d.?h. Kurveninnenseite) gemessen. Die vom IAAF zugelassenen Prüfer vermessen die Strecke mit einem Fahrrad und einem Fahrradcomputer. Wegen der geforderten Toleranz von mindestens einem Promille ist eine Marathonstrecke stets geringfügig länger als 42.195 km.
  • Erfrischungen:
    • Am Start, am Ziel und etwa alle fünf Kilometer müssen durch den Organisator Wasser und andere Erfrischungen angeboten werden. Die Athleten dürfen ihre eigenen Getränke etc. benutzen, falls sie vorgängig angeben, an welchen Erfrischungsstationen sie gelagert werden. Die Annahme von Erfrischungen an anderen Orten ist erlaubt, falls medizinische Gründe vorliegen.
    • Erfrischungsstationen dürfen nicht am kürzesten Pfad liegen. Wer als Helfer eine Erfrischung übergibt, darf währenddessen weder gehen, noch laufen noch fahren.
    • Wasser und andere Erfrischungen dürfen vom Athleten mitgeführt werden, wenn er sie seit dem Start trägt, oder wenn er sie bei einer offiziellen Erfrischungsstation aufgenommen hat. Ein Athlet darf seine mitgeführten Erfrischungen jederzeit einem anderen Läufer übergeben. Eine ständige Unterstützung anderer Läufer ist jedoch verboten.
  • Läufer dürfen, unter Aufsicht, die Strecke verlassen, falls die Laufdistanz dabei nicht verkürzt wird.
Weiter die Regeln 143 und 144:
  • Laufschuhe müssen allgemein verfügbar sein. Modelle, die nur bestimmten Athleten zugänglich sind, sind verboten.
  • Schrittmacher müssen vom Start an am Rennen teilnehmen. Sie dürfen, wenn sie überrundet wurden, nicht mehr als Schrittmacher dienen. Technische Geräte, welche die Funktion des Schrittmachers übernehmen, sind verboten.
  • Elektronische Geräte (wie Mobiltelefone oder MP3-Player) sind verboten.
  • Geräte, welche die Herzfrequenz, Schrittlänge, Pace und/oder ähnliche Daten anzeigen, sind erlaubt, falls sie vom Läufer selbst getragen werden und keine Daten an andere Personen übermitteln.

Für die Anerkennung von Weltrekorden gelten zusätzliche Regeln. So darf die Luftlinien-Distanz zwischen Start und Ziel höchstens 50 % der Laufdistanz betragen, um den Einfluss durch günstige Windverhältnisse auszugleichen. Ebenso darf das durchschnittliche Gefälle von Start bis zum Ziel höchstens ein Promille der Laufdistanz betragen. Dass die IAAF erst seit 2004 Marathon-Weltrekorde registriert, liegt maßgeblich daran, dass erst sehr spät eine weltweit gültige Vorschrift zur Vermessung der Rennstrecken beschlossen wurde.

Marathon als Breitensport

Beginnend in den 1970er-Jahren (mit Aktionen wie ?Trimm Dich!? und ?Laufen ohne zu Schnaufen? des DSB) und dann im Zuge des allgemeinen Fitnesstrends hat sich der Laufsport und parallel der Marathonlauf als Breitensport etabliert.

1979 wurde die Zahl der deutschen Marathonläufer auf 10.000 geschätzt und es fanden rund 50 Marathonläufe in Deutschland statt. 2005 wurden in Deutschland 153 Marathonveranstaltungen angeboten und der harte Kern der Marathonläufer wird vom Deutschen Leichtathletik-Verband auf rund 100.000 Aktive geschätzt. Das sind dennoch weniger als ein Prozent aller Laufsportler.

2004 fanden in Europa 73 Marathonläufe mit mehr als 1000 Teilnehmern pro Lauf statt, davon 20 in Deutschland. In den Jahren zuvor gab es 65 (im Jahr 2003) bzw. 60 (im Jahr 2002) mit jeweils 18 Läufen in Deutschland.

Größte Veranstaltungen in deutschsprachigen Ländern

Deutschland
{| class="wikitable
! Veranstaltung || Finisher
|-
| Berlin-Marathon || 40.000
|-
| Hamburg-Marathon || 10.000
|-
| Frankfurt-Marathon || 10.000
|-
| München-Marathon || 5.000
|-
| Köln-Marathon || 5.000
|}
Österreich
{| class="wikitable
! Veranstaltung || Finisher
|-
| Vienna City Marathon || 6.800
|-
| Marathon im Dreiländereck (Bregenz) || 1.200
|-
| Graz-Marathon || 1.000
|}
Schweiz

{| class="wikitable
! Veranstaltung || Finisher
|-
| Jungfrau-Marathon || 3.800
|-
| Zürich-Marathon || 2.700
|-
| Genf-Marathon || 1.500
|-
| Swiss City Marathon (Luzern) || 1.300
|-
| Lausanne-Marathon || 1.200
|}

Läufe weltweit mit mehr als 30.000 Finishern

Folgende Läufe hatten in ihrer Geschichte schon mindestens einmal mehr als 30.000 Finisher:

{| class="wikitable"
! rowspan="2" | Lauf
! colspan="2" | Finisher-Rekord
! colspan="2" | Finisher (letzte Ausgabe)
|-
!Jahr
!Finisher
!Jahr
!Finisher
|-
|New-York-City-Marathon || 2016 || 51.388 || 2018 || 50.704
|-
|Paris-Marathon || 2019 || 48.029 || 2019 || 48.029
|-
|Chicago-Marathon || 2019 || 45.956<ref name="chicago2019"></ref> || 2019 || 45.956<ref name="chicago2019" />
|-
|London-Marathon || 2019 || 42.485<ref name="london2019"></ref> || 2019 || 42.485<ref name="london2019" />
|-
|Berlin-Marathon || 2019 || 44.065 || 2019 || 44.065
|-
|Boston-Marathon || 1996 || 35.868 || 2019 || 26.632
|-
|Tokio-Marathon || 2019 || 35.460 || 2019 || 35.460
|}

Abstimmung von Training und Wettkampf

Training

Wie auch bei allen anderen Laufstrecken hat sich das Training über die Jahrzehnte verändert. Während die Pedestrians im 19. Jahrhundert, falls erforderlich, auch 200?km am Tag liefen, wurde das Training nach dem Ersten Weltkrieg kürzer und schneller. Mit Woldemar Gerschler und Herbert Reindell zog das Intervalltraining ein (Emil Zátopek lief 50 × 400?m mit 200?m Trabpause), ehe Arthur Lydiard und Ernst van Aaken mit einem modernen Training heutiger Prägung begannen.
Viele Trainer sind heute der Ansicht, dass das wichtigste Element im Marathontraining neben dem langsamen Laufen langer Strecken ein Intervalltraining ist, um die Ausdauerhärte auszubilden. Freizeitläufer versuchen zum Beispiel während des Trainings eine maximale Einzelstrecke von 30?km und ein wöchentliches Pensum von 60?km zu erreichen. Dabei wird den relativ langsamen Läufern häufig geraten, aus orthopädischen Gründen den langen Dauerlauf nach etwa drei Stunden zu beenden und die Streckenlänge erst mit zunehmender Leistungsfähigkeit auszubauen. Fortgeschrittene Marathonläufer laufen auch längere Strecken und mehr Kilometer pro Woche. Im Spitzenbereich sind 200?km und mehr keine Seltenheit. Neben den langen langsamen Läufen spielt in vielen Trainingsplänen erfolgreicher Trainer auch das Intervalltraining eine entscheidende Rolle, allerdings mit einem sehr geringen Anteil an der Gesamtkilometerleistung des Trainings (5 % bis 10 %).

Ein Trainingsplan gestaltet eine Zeitspanne von fünf oder sechs Monaten, wobei die geplanten Streckenlängen nach und nach alle zwei Wochen zunehmen. Die oft propagierten 10- bis 12-Wochenpläne sind nur das Aufbautraining für schon vorher geleistete Trainingsarbeit. Ein Läufer sollte mindestens ein Jahr, besser noch zwei Jahre regelmäßig gelaufen sein, bevor er sich an einem Marathon versucht. Wettkampferfahrungen auf Unterdistanzen, die in der Regel zwischen 5000?m und 25?km, seltener auch 30?km liegen, sind wünschens- und empfehlenswert. Während des Marathontrainings ist es wichtig, dem Körper ausreichend Zeit zur Erholung zu geben. Laufen während einer Erkältung oder bei Fieber kann ernsthafte Erkrankungen (z.?B. Myokarditis) nach sich ziehen.

Rennvorbereitungen

Während der letzten zwei oder drei Wochen vor einem Marathonlauf reduzieren die Läufer üblicherweise ihr wöchentliches Pensum (typischerweise auf bis zu 50 bis 75 % der Maximalstrecke) und pausieren im Freizeitbereich manchmal mindestens zwei Tage lang völlig, damit sich der Körper vor der harten Belastung des Marathons noch einmal erholen kann. Diese Trainingsphase wird auch mit dem englischen Begriff ?Tapering? (?Reduzierung?) bezeichnet. Viele Marathonläufer nehmen auch in der Woche vor dem Marathon vermehrt Kohlenhydrate zu sich (sogenanntes ?Carboloading?), damit der Körper mehr Glykogen aufnehmen kann. Dem gleichen Zweck dienen die von vielen Veranstaltern angebotenen Pastapartys am Tag vor dem Marathonlauf, bei denen den Teilnehmern vorwiegend kohlenhydratreiche Gerichte angeboten werden.

Direkt vor dem Rennen verzichten viele Läufer darauf, festes Essen zu sich zu nehmen, um Verdauungsprobleme zu vermeiden. Weiterhin wird darauf geachtet, genug zu trinken, und die Toilette wird noch einmal aufgesucht. Leichte Streckübungen vor dem Rennen helfen, die Muskeln locker zu machen. Um bei großen Starterfeldern und besonders in der kalten Jahreszeit eine Auskühlung vor dem Start zu vermeiden, verwenden viele Marathonläufer aufgeschnittene Müllbeutel als Bekleidung ("Ponchos"), derer sie sich kurz vor dem Start entledigen.

Während des Rennens

Trainer empfehlen, während eines Marathonlaufs ein möglichst gleichmäßiges Tempo zu halten. Es gibt aber auch Empfehlungen, die Strecke in Phasen aufzuteilen. Es beginnt mit einer Anfangsphase, in der ein Tempo gehalten wird, das unter der angestrebten Durchschnittsgeschwindigkeit liegt. Dann folgt ein Mittelteil, in dem die angestrebte Durchschnittsgeschwindigkeit gehalten wird. Im Endteil wird die Geschwindigkeit nochmals erhöht. Dies entspricht auch der allgemein gültigen Empfehlung, einen Marathon langsam anzugehen. Paul Tergat gelang es bei seiner Weltbestzeit im Jahr 2003 im Rahmen des Berlin-Marathons sogar, die zweite Hälfte gut eine Minute schneller zu absolvieren als die erste.

Isotonische Getränke werden oft entlang der Strecke angeboten. Zu viel reines Wasser kann zu Salzverlusten führen und bei starkem Schwitzen gesundheitsbedrohend sein (Hyperhydration). Deshalb wird an den Versorgungsstellen normalerweise auch Wasser angeboten, das in isotonischer Konzentration mit Kochsalz versetzt ist. Bei nicht allzu hohen Außentemperaturen ist es möglich, einen Lauf ohne Trinkpausen zu absolvieren. Kohlenhydrat-Gele sind eine gute Energiequelle, aber sie sollten beim Verzehr mit Wasser verdünnt werden, da sie sonst zu Übelkeit und Erbrechen führen können. Die Menge und Art der Getränke und Kohlenhydrate, die während des Laufs vom Körper aufgenommen werden können, hängt sehr stark von der Laufgeschwindigkeit ab. Je schneller der Lauf absolviert wird, desto weniger Blut fließt durch den Verdauungstrakt. Der Körper kann dann kaum noch Kohlenhydrate oder Wasser aufnehmen. Diese werden zur Belastung und führen leicht zu Übelkeit und Erbrechen.

Typischerweise gibt es eine zulässige Höchstzeit nach deren Ablauf die Strecke zumeist durch den Besenwagen geschlossen wird. Je nach Zielgruppe und Art der Veranstaltung beträgt die Höchstzeit fünf Stunden und dreißig Minuten oder deutlich mehr. Insbesondere bei den großen und bedeutenden Jedermannmarathonen in den Großstädten bleibt die Strecke wesentlich länger offen. Wenn man sich ein zeitliches Ziel steckt, ist es einfacher, ein regelmäßiges Tempo zu halten. Hier ist es für Laufanfänger günstig, sich eine Tempotabelle (und Uhr) auf die Strecke mitzunehmen.

Gesundheitliche Aspekte

Muskelschmerzen nach dem Lauf sind normal. Dieser Schmerz, der oft fälschlich als ?Muskelkater? empfunden wird, aber mit einem solchen einhergehen kann (Laufen beinhaltet kurze, exzentrische Muskelkontraktionen), kann bis zu einer Woche anhalten. Eine komplette Erholung vom Marathonlauf benötigt aber eine wesentlich längere Zeit. Trainer rechnen je nach Rennverlauf, äußeren Bedingungen und Trainingszustand mit mindestens zwei Wochen bis hin zu zwei Monaten bis zur vollständigen physischen wie psychischen Regeneration, die für den Wiederaufbau für ein neues Rennen wichtig sind. Aus diesen Gründen laufen erfolgreiche Athleten nur selten mehr als zwei Marathons im Jahr.

Wie bei fast allen Sportarten, die auch als Breitensportart betrieben werden, überwiegen die gesundheitlichen Vorteile des Marathonlauftrainings gegenüber etwaigen Risiken während des Wettkampfes bei weitem. Ein Problem stellt allerdings das kontinuierlich steigende Durchschnittsalter der Läufer bei großen Veranstaltungen wie dem .

Bei Marathon- und Langstreckenläufern kommt es häufig zu einem Anstieg von körpereigenen Substanzen im Blut, die üblicherweise mit einer strukturellen Schädigung des Herzens (z.?B. )
Weiterhin werden in Medizinerkreisen Blutungen im Gastrointestinaltrakt beschrieben. Als Ursache für diese Blutungen werden Erschütterungen während des Laufens in Betracht gezogen, wie auch die Einnahme von nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAR) vor und während des Laufes, um Muskel- und Skelettschmerzen vorzubeugen. Diese NSAR (Ibuprofen, Acetylsalicylsäure, ?) beeinflussen die Blutgerinnung, indem die Thrombozytenfunktion beeinflusst wird. Diese Gefahr scheint vielen Läufern nicht bewusst zu sein. In medizinischer Fachliteratur werden Umfragen zitiert, die eine steigende Einnahmetendenz vermuten lassen.

Rollstuhlfahrer, Handbikes und Inlineskates

Bei vielen Stadtmarathons und bei den Paralympischen Spielen werden zusätzlich zu der normalen Laufdisziplin seit den 1970er-Jahren Wettkämpfe für Rennrollstuhlfahrer und seit den 2000er-Jahren auch für Handbikefahrer angeboten. Während diese Disziplinen querschnittgelähmten Sportlern die Teilnahme an dem Marathonwettbewerb ermöglichen, wird als weitere Disziplin bei manchen Veranstaltungen auch ein Rennen für Inlineskater angeboten.

Statistik

Medaillengewinner der Olympischen Spiele

Männer

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Frauen

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Medaillengewinner der Leichtathletik-Weltmeisterschaften

Männer

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Frauen

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|-
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|}

Siehe auch

Entwicklung der Weltbestzeiten und Weltrekorde

Die Internationale Leichtathletik-Föderation, International Association of Athletics Federations (IAAF), führt als Dachverband aller nationalen Sportverbände für Leichtathletik die Listen aller offiziellen Leichtathletik-Weltrekorde. Bei Straßenläufen wie dem Marathonlauf werden Weltrekordlisten erst seit dem 1. Januar 2004 geführt, nachdem man beim 44. IAAF-Kongress 2003 spezielle Kriterien für dessen Anerkennung festgelegt hatte. Dies war erforderlich, da bestimmte Laufstrecken aufgrund von Naturgegebenheiten schnelle Zeiten begünstigten. Die wichtigsten Regeln der IAAF hierzu besagen:
  • Bei einer Trennung von Start und Ziel soll die Entfernung zwischen beiden Punkten auf einer theoretischen direkten Verbindungslinie gemessen nicht mehr als 50 % der Streckendistanz betragen (IAAF Regel 260.28.b). Bei einem Marathonlauf wären dies 21?km. Die Regel soll verhindern, dass überwiegend in eine Richtung gelaufen wird, was möglicherweise einen Nutzen durch Windunterstützung (Rückenwind) und durch Streckenabschnitte mit leichtem Gefälle hätte bedeuten können.
  • Zwischen Start und Ziel soll die Höhe nicht mehr als 0,1 % (1?m pro km) der Streckendistanz abnehmen (IAAF Regel 260.28.c). Bei einem Marathonlauf wären dies 42?m. Die Regel soll verhindern, dass die Strecke insgesamt ein Gefälle aufweist, was möglicherweise die Laufgeschwindigkeit hätte erhöhen können.

Der erste offizielle Weltrekord wurde von Paul Tergat bereits im Jahr 2003 gelaufen und erhielt rückwirkende Anerkennung von der IAAF, da der Kongress mit den Beschlüssen zu den Weltrekordkriterien einen Monat vor Tergats Lauf abgehalten wurde.

In der Zeit vor der Regulierung durch die IAAF wurden die schnellsten Laufzeiten mit den Begriffen Weltbestleistung oder Weltbestzeit umschrieben. Für diese Zeiten gab es unterschiedliche Listen. Die wichtigsten Listen veröffentlichte die IAAF und die Vereinigung der Straßenlauf-Statistiker, Association of Road Running Statisticians (ARRS). Mit Ausnahme der von Khalid Khannouchi im Jahr 2002 gelaufenen Zeit beim London-Marathon haben und hatten alle diese Zeiten jedoch keinen offiziellen Charakter.

Bei den von der IAAF und von der ARRS als Weltbestleistungen veröffentlichten Zeiten ist auffällig, dass diese teilweise bei Läufen erzielt wurden, deren Laufstrecken für eine heutige Anerkennung als Bestleistung bzw. Rekord nicht mehr den Regularien der IAAF entsprechen. Im Gegensatz dazu haben IAAF und ARRS einstweilen erzielte Bestzeiten, die auf regulären Strecken gelaufen wurden, aus nicht mehr nachvollziehbaren Gründen nicht in ihre Listen aufgenommen.

Nachfolgend sind die von IAAF und ARRS veröffentlichten Weltbestzeiten und Weltrekorde in einer einheitlichen Liste mit unterschiedlicher Kennzeichnung dargestellt.
{| class="wikitable" style="font-size: 95%;"
|- bgcolor="#f8f8f8"
| nur von der IAAF geführte Bestleistungen und Rekorde
|- bgcolor="#eeeeee"
| nur von der ARRS geführte Bestleistungen und Rekorde
|- bgcolor="#e0e0e0"
| gemeinsam von IAAF und ARRS geführte Bestleistungen und Rekorde
|}

Männer

Inoffizielle Weltbestzeiten
{| class="wikitable sortable" style="font-size: 95%;"
|-
! Zeit?(h)
! Name
! Datum
! Ort
! Bemerkungen
|- bgcolor="#f8f8f8"
| 2:55:18,4 || || 24.07.1908 || London || Erster Lauf über 42,195 km bei den IV. Olympischen Spielen 1908. Erster im Ziel, Dorando Pietri in 2:54:46, wegen Inanspruchnahme fremder Hilfeleistung disqualifiziert.
|- bgcolor="#f8f8f8"
| 2:52:45,4 || || 01.01.1909 || Yonkers || Yonkers-Marathon, nach sieben Läufern im Ziel wegen undisziplinierter Zuschauer abgebrochen. Streckenlänge unklar.
|- bgcolor="#f8f8f8"
| 2:46:52,8 || || 12.02.1909 || New York || Brooklyn-Sea Gate Marathon, Wendepunktstrecke nach Coney Island und zurück
|- bgcolor="#f8f8f8"
| 2:46:04,6 || || 08.05.1909 || New York || Bronx-Marathon
|- bgcolor="#f8f8f8"
| 2:42:31,0 || || 26.05.1909 || London || Polytechnic-Marathon, auf der Strecke der Olympischen Spiele von 1908
|- bgcolor="#f8f8f8"
| 2:40:34,2 || || 31.08.1909 || Stockholm || Idrottsparken Velodrome Marathon, 368 m lange Runden in einem Radstadion.
|- bgcolor="#f8f8f8"
| 2:38:16,2 || || 12.05.1913 || London || Zwischenzeit bei einem Lauf im Stamford Bridge Stadion über 50 Meilen (80 km).
|- bgcolor="#f8f8f8"
| 2:36:06,6 || || 31.05.1913 || London || Polytechnic-Marathon, auf der Strecke der Olympischen Sommerspiele von 1908
|- bgcolor="#f8f8f8"
| 2:32:35,8 || || 22.08.1920 || Antwerpen || Lauf bei den VII. Olympischen Spielen 1920, Streckenlänge offiziell 42,75?km, nach Schätzung tatsächlich 40?km.
|- bgcolor="#f8f8f8"
| 2:29:01,8 || || 12.10.1925 || Port Chester || Port Chester-Marathon
|- bgcolor="#f8f8f8"
| 2:27:49,0 || || 31.03.1935 || Tokio || Wendepunktstrecke im Stadtbezirk Shinjuku mit Start/Ziel im Jing? Stadion. Der Kurs wurde eigens für Rekordläufe handvermessen.
|- bgcolor="#f8f8f8"
| 2:26:44,0 || || 03.04.1935 || Tokio || Die Bestleistung wurde nur drei Tage nach dem Lauf von Suzuki auf derselben Strecke erzielt.
|- bgcolor="#f8f8f8"
| 2:26:42,0 || <ref name="Sohn" />|| 03.11.1935 || Tokio || Die Bestleistung wurde auf derselben Strecke erzielt, auf der Suzuki und Ikenaka ihre Zeiten zuvor erzielt hatten.
|- bgcolor="#eeeeee"
| 2:29:20 || <ref name="Sohn" />|| 09.08.1936 || Berlin || Lauf bei den XI. Olympischen Spielen 1936
|- bgcolor="#f8f8f8"
| 2:25:39 || || 19.04.1947 || Boston || Boston-Marathon, Punkt-zu-Punkt-Strecke entspricht nicht IAAF-Regel 260.28.b. Nach ARRS Streckenlänge 41,1 km.
|- bgcolor="#eeeeee"
| 2:25:15 || || 28.10.1951 || Pusan || Nach ARRS Streckenlänge 41,834 km. Löschung von der Liste der ARRS angekündigt.
|- bgcolor="#e0e0e0"
| 2:20:42,2 || || 14.06.1952 || London || Polytechnic-Marathon, Punkt-zu-Punkt-Strecke von Windsor nach Chiswick entspricht nicht IAAF-Regel 260.28.b. Streckenlänge 42,337?km.
|- bgcolor="#e0e0e0"
| 2:18:40,4 || || 13.06.1953 || London || Polytechnic-Marathon, Punkt-zu-Punkt-Strecke von Windsor nach Chiswick entspricht nicht IAAF-Regel 260.28.b
|- bgcolor="#e0e0e0"
| 2:18:34,8 || || 04.10.1953 || Turku || Turku-Marathon, doppelte Wendepunktstrecke und zusätzlich 14 Stadionrunden
|- bgcolor="#f8f8f8"
| 2:17:39,4 || || 26.06.1954 || London || Polytechnic-Marathon, Punkt-zu-Punkt-Strecke von Windsor nach Chiswick entspricht nicht IAAF-Regel 260.28.b
|- bgcolor="#eeeeee"
| 2:18:04,8 || || 12.08.1956 || Pieksämäki || Lauf bei den 16. nationalen Finnischen Marathonmeisterschaften
|- bgcolor="#e0e0e0"
| 2:15:17,0 || || 24.08.1958 || Stockholm || Lauf bei den VI. Leichtathletik-Europameisterschaften
|- bgcolor="#e0e0e0"
| 2:15:16,2 || || 10.09.1960 || Rom || Lauf bei den XVII. Olympischen Spielen 1960
|- bgcolor="#e0e0e0"
| 2:15:15,8 || || 17.02.1963 || Beppu || Beppu-?ita-Marathon
|- bgcolor="#f8f8f8"
| 2:14:28 || || 15.06.1963 || London || Polytechnic-Marathon, Punkt-zu-Punkt-Strecke von Windsor nach Chiswick entspricht nicht IAAF-Regel 260.28.b
|- bgcolor="#f8f8f8"
| 2:13:55 || || 13.06.1964 || London || Polytechnic-Marathon, Punkt-zu-Punkt-Strecke von Windsor nach Chiswick entspricht nicht IAAF-Regel 260.28.b
|- bgcolor="#eeeeee"
| 2:14:43 || || 06.07.1964 || Port Talbot || Lauf bei den offenen Walisischen Marathonmeisterschaften
|- bgcolor="#e0e0e0"
| 2:12:11,2 || || 21.10.1964 || Tokio || Lauf bei den XVIII. Olympischen Spielen 1964
|- bgcolor="#f8f8f8"
| 2:12:00 || || 12.06.1965 || London || Polytechnic-Marathon, Punkt-zu-Punkt-Strecke von Windsor nach Chiswick entspricht nicht IAAF-Regel 260.28.b
|- bgcolor="#e0e0e0"
| 2:09:36,4 || || 03.12.1967 || Fukuoka || Fukuoka-Marathon
|- bgcolor="#f8f8f8"
| 2:08:33,6 || || 30.05.1969 || Antwerpen || Antwerpen-Marathon, Zwei-Runden-Strecke. Nach ARRS Streckenlänge 41,7?km.
|- bgcolor="#eeeeee"
| 2:09:28,8 || || 23.07.1970 || Edinburgh || Lauf bei den British Commonwealth Games 1970
|- bgcolor="#eeeeee"
| 2:09:12 || || 31.01.1974 || Christchurch || Lauf bei den British Commonwealth Games 1974
|- bgcolor="#eeeeee"
| 2:09:05,6 || || 05.02.1978 || Beppu || Beppu-?ita-Marathon
|- bgcolor="#eeeeee"
| 2:09:01 || || 26.04.1980 || Amsterdam || Amsterdam-Marathon
|- bgcolor="#e0e0e0"
| 2:08:18 || || 06.12.1981 || Fukuoka || Fukuoka-Marathon
|- bgcolor="#e0e0e0"
| 2:08:05 || || 21.10.1984 || Chicago || Chicago-Marathon
|- bgcolor="#e0e0e0"
| 2:07:12 || || 20.04.1985 || Rotterdam || Rotterdam-Marathon
|- bgcolor="#e0e0e0"
| 2:06:50 || || 17.04.1988 || Rotterdam || Rotterdam-Marathon
|- bgcolor="#e0e0e0"
| 2:06:05 || || 20.09.1998 || Berlin || Berlin-Marathon
|- bgcolor="#e0e0e0"
| 2:05:42 || || 24.10.1999 || Chicago || Chicago-Marathon
|- bgcolor="#e0e0e0"
| 2:03:02 || || 18.04.2011 || Boston || Die Laufstrecke des Boston-Marathons hat ein Gefälle von 136,29 Metern und ist deshalb für Rekordanerkennungen durch die IAAF nicht geeignet.
|- bgcolor="#e0e0e0"
| 2:00:25 || || 06.05.2017 || Monza || Auf der Rennstrecke in Monza für ?Breaking2?. Weltrekord wird nicht vom Leichtathletik-Weltverband IAAF offiziell anerkannt, da die Tempomacher regelmäßig gewechselt worden sind.
|-
|1:59:40
|

|12.10.2019
|Wien
|?INEOS 1:59 Challenge? in Wien. Weltrekord wird nicht vom Leichtathletik-Weltverband IAAF offiziell anerkannt, da die Tempomacher regelmäßig gewechselt worden sind.
|}

Offizielle Weltbestzeiten

{| class="wikitable" style="font-size: 95%;"
|-
! style="width:80px"|Zeit?(h)
! style="width:200px"|Name
! style="width:60px"|Datum
! style="width:100px"|Ort
! style="width:400px"|Bemerkungen
|- bgcolor="#e0e0e0"
| 2:05:38 || || 14.04.2002 || London || London-Marathon, erste offiziell anerkannte Weltbestzeit
|- bgcolor="#e0e0e0"
|}

Offizielle Weltrekorde

{| class="wikitable sortable" style="font-size: 95%;"
|-
! Zeit?(h)
! Name
! Datum
! Ort
! Bemerkungen
|- bgcolor="#e0e0e0"
| 2:04:55 || || 28.09.2003 || Berlin || Berlin-Marathon, erster offiziell anerkannter Weltrekord
|- bgcolor="#e0e0e0"
| 2:04:26 || || 30.09.2007 || Berlin || Berlin-Marathon
|- bgcolor="#e0e0e0"
| 2:03:59 || || 28.09.2008 || Berlin || Berlin-Marathon
|- bgcolor="#e0e0e0"
| 2:03:38 || || 25.09.2011 || Berlin || Berlin-Marathon
|- bgcolor="#e0e0e0"
| 2:03:23 || || 29.09.2013 || Berlin || Berlin-Marathon
|- bgcolor="#e0e0e0"
| 2:02:57 || || 28.09.2014 || Berlin || Berlin-Marathon
|- bgcolor="#e0e0e0"
| 2:01:39 || ||16.09.2018|| Berlin|| Berlin-Marathon
(Pace: 2:53 min/km)
|- bgcolor="#e0e0e0"
|}

Frauen

Inoffizielle Weltbestzeiten

{| class="wikitable sortable" style="font-size: 95%;"
|-
! Zeit?(h)
! Name
! Datum
! Ort
! Bemerkungen
|- bgcolor="#e0e0e0"
| 3:40:22 || || 03.10.1926 || London || Allgemein wird dieser Lauf als erste offizielle Zeitnahme einer Frau im Marathonlauf angesehen, doch wegen Widersprüchen bei den historischen Fakten bestehen Zweifel an der Glaubwürdigkeit.
|- bgcolor="#f8f8f8"
| 3:37:07 || || 16.12.1963 || Culver City || Western Hemisphere Marathon, Lepper beteiligte sich wegen des Startverbots für Frauen heimlich, blieb aber unerkannt. Nach ARRS Strecke zu kurz.
|- bgcolor="#e0e0e0"
| 3:27:45 || || 23.05.1964 || Ryde || Isle-of-Wight-Marathon, erste allgemein unumstrittene Weltbestzeit einer Frau. Trotz Startverbot für Frauen erlaubte man Greig die Teilnahme, sie musste jedoch 5 Minuten vor dem Feld starten und wurde ständig von Sanitätern begleitet.
|- bgcolor="#f8f8f8"
| 3:19:33 || || 21.07.1964 || Auckland || Es bestehen Widersprüche bei den historischen Fakten hinsichtlich Datum (auch 16.08.1964) und Veranstaltung.
|- bgcolor="#e0e0e0"
| 3:15:22,8 || || 06.05.1967 || Toronto || Canadian Eastern Championships (ostkanadische Meisterschaften), offiziell genehmigte Teilnahme der erst 13-jährigen Wilton, die hier ihren ersten Marathonlauf absolvierte.
|- bgcolor="#e0e0e0"
| 3:07:26,2 || || 16.09.1967 || Waldniel || Der von Ernst van Aaken organisierte Marathonlauf sollte trotz allgemeinem Startverbot für Frauen den Beweis erbringen, dass der Langstreckenlauf auch für Frauen geeignet ist. Pede-Erdkamp musste 30 Meter hinter dem Feld starten und belegte im Gesamtergebnis den dritten Platz.
|- bgcolor="#e0e0e0"
| 3:02:53 || || 28.02.1970 || Seaside || Trail?s End Marathon. Für die erst 16-jährige Walker war es der erste und einzige Marathonlauf, von ihrer Weltbestzeit erfuhr sie erst Tage später.
|- bgcolor="#e0e0e0"
| 3:01:42 || || 09.05.1971 || Philadelphia || AAU Eastern Regional Championships (regionale Meisterschaften der Amerikanischen Amateursport-Vereinigung), die Meisterschaften waren für Frauen nicht ausgeschrieben, dennoch durfte die erst 18-jährige Bonner inoffiziell teilnehmen.
|- bgcolor="#e0e0e0"
| 2:55:22 || || New-York-City-Marathon. 20 Tage zuvor lief die Australierin Adrienne Beames mit 2:46:30 in ihrer Heimat eine Zeit unter 3 Stunden, die jedoch wegen erheblicher Zweifel von keinem Verband anerkannt wurde.
|- bgcolor="#e0e0e0"
| 2:49:40 || || 05.12.1971 || Culver City || Western Hemisphere Marathon, im zweiten Jahr offiziell für Frauen zugänglich.
|- bgcolor="#e0e0e0"
| 2:46:37 || || 02.12.1973 || Culver City || Western Hemisphere Marathon, Gorman lief als 38-Jährige ihren ersten offiziellen Marathon.
|- bgcolor="#e0e0e0"
| 2:46:24 || || 27.10.1974 || Neuf-Brisach || Neuf-Brisach-Marathon
|- bgcolor="#e0e0e0"
| 2:43:54,5 || || 01.12.1974 || Culver City || Western Hemisphere Marathon
|- bgcolor="#f8f8f8"
| 2:42:42 || || 21.04.1975 || Boston || Boston-Marathon, Punkt-zu-Punkt-Strecke entspricht nicht IAAF Regel 260.28.b.
|- bgcolor="#e0e0e0"
| 2:40:15,8 || || 03.05.1975 || Dülmen || Dülmen-Marathon, Vahlensieck hatte 35 Minuten Vorsprung auf die nächste Läuferin.
|- bgcolor="#e0e0e0"
| 2:38:19 || || 12.10.1975 || Eugene || Oregon-Track-Club-Marathon
|- bgcolor="#f8f8f8"
| 2:35:15,4 || || 01.05.1977 || Oiartzun || offene Spanische Marathonmeisterschaften
|- bgcolor="#e0e0e0"
| 2:34:47,5 || || 10.09.1977 || Berlin || Deutsche Marathonmeisterschaften, parallel zum Berlin-Marathon ausgetragen.
|- bgcolor="#f8f8f8"
| 2:32:30 || || 22.10.1978 || New York City || New-York-City-Marathon 1978, nach ARRS Streckenlänge 42,044?km.
|- bgcolor="#f8f8f8"
| 2:27:33 || || 21.10.1979 || New York City || New-York-City-Marathon 1979, nach ARRS Streckenlänge 42,044?km.
|- bgcolor="#eeeeee"
| 2:31:23 || || 03.02.1980 || Auckland || Choysa International Marathon, die Zeit wird bis in die Gegenwart als Veranstaltungsrekord für den Auckland-Marathon geführt.
|- bgcolor="#eeeeee"
| 2:30:58 || || 06.09.1980 || Montreal || Lauf der Elite einen Tag vor dem offiziellen Montreal-Marathon.
|- bgcolor="#f8f8f8"
| 2:25:42 || || 26.10.1980 || New York City || New-York-City-Marathon, nach ARRS Streckenlänge 42,044?km.
|- bgcolor="#eeeeee"
| 2:30:27 || || 16.11.1980 || Tokio || Tokyo International Women?s Marathon
|- bgcolor="#eeeeee"
| 2:29:57 || || 29.03.1981 || London || London-Marathon 1981
|- bgcolor="#eeeeee"
| 2:29:02 || || 16.01.1982 || Miami || Miami-Orange-Bowl-Marathon
|- bgcolor="#eeeeee"
| 2:26:12 || || 12.09.1982 || Eugene || Oregon-Track-Club-Marathon
|- bgcolor="#e0e0e0"
| 2:25:28 || || 17.04.1983 || London || London-Marathon 1983
|- bgcolor="#f8f8f8"
| 2:22:43 || || 18.04.1983 || Boston || Boston-Marathon, Punkt-zu-Punkt-Strecke entspricht nicht IAAF Regel 260.28.b.
|- bgcolor="#eeeeee"
| 2:24:26 || || 13.05.1984 || London || London-Marathon 1984
|- bgcolor="#e0e0e0"
| 2:21:06 || || 21.04.1985 || London || London-Marathon 1985
|- bgcolor="#e0e0e0"
| 2:20:47 || || 19.04.1998 || Rotterdam || Rotterdam-Marathon
|- bgcolor="#e0e0e0"
| 2:20:43 || || 26.09.1999 || Berlin || Berlin-Marathon 1999
|- bgcolor="#e0e0e0"
| 2:19:46 || || 30.09.2001 || Berlin || Berlin-Marathon 2001
|- bgcolor="#e0e0e0"
| 2:18:47 || || 07.10.2001 || Chicago || Chicago-Marathon 2001
|- bgcolor="#e0e0e0"
| 2:15:25 || || 13.04.2003 || London || London-Marathon
|}

Offizielle Weltrekorde

{| class="wikitable sortable" style="font-size: 95%;"
|-
! Zeit?(h)
! Name
! Datum
! Ort
! Bemerkungen

|- bgcolor="#e0e0e0"
| 2:17:18 || || 13.10.2002 || Chicago || Chicago-Marathon 2002, erster offiziell anerkannter Weltrekord
|- bgcolor="#e0e0e0"
| 2:14:04 || || 13.10.2019 || Chicago || Chicago-Marathon 2019
|}

Weltbestenliste

Männer

Alle Läufer mit Bestzeiten von 2:05:00?h und schneller. Letzte Veränderung: ''15. Oktober 2019''
  1. 2:01:39 h , Berlin, 16. September 2018
  2. 2:01:41 h , Berlin, 29. September 2019
  3. 2:02:48 h , Berlin, 29. September 2019
  4. 2:02:55 h , London, 28. April 2019
  5. 2:02:57 h , Berlin, 28. September 2014
  6. 2:03:13 h , Berlin, 28. September 2014
  7. 2:03:13 h , Berlin, 25. September 2016
  8. 2:03:16 h , London, 28. April 2019
  9. 2:03:34 h , Dubai, 25. Januar 2019
  10. 2:03:36 h , Berlin, 29. September 2019
  11. 2:03:38 h , Berlin, 25. September 2011
  12. 2:03:40 h , Dubai, 25. Januar 2019
  13. 2:03:46 h , Berlin, 24. September 2017
  14. 2:03:51 h , London, 24. April 2016
  15. 2:03:59 h , Berlin, 28. September 2008
  16. 2:04:02 h , Dubai, 26. Januar 2018
  17. 2:04:06 h , Dubai, 26. Januar 2018
  18. 2:04:06 h , Dubai, 26. Januar 2018
  19. 2:04:06 h , Amsterdam, 21. Oktober 2018
  20. 2:04:11 h , Rotterdam, 7. April 2019
  21. 2:04:15 h , Berlin, 30. September 2012
  22. 2:04:23 h , Dubai, 27. Januar 2012
  23. 2:04:24 h , Dubai, 22. Januar 2016
  24. 2:04:27 h , Rotterdam, 5. April 2009
  25. 2:04:27 h , Rotterdam, 5. April 2009
  26. 2:04:28 h , Chicago, 12. Oktober 2014
  27. 2:04:32 h , Dubai, 24. Januar 2014
  28. 2:04:32 h , Chicago, 12. Oktober 2014
  29. 2:04:33 h , Dubai, 22. Januar 2016
  30. 2:04:38 h , Chicago, 7. Oktober 2012
  31. 2:04:40 h , Amsterdam, 21. Oktober 2018
  32. 2:04:43 h , Valencia, 2. Dezember 2018
  33. 2:04:44 h , Dubai, 26. Januar 2018
  34. 2:04:45 h , Dubai, 25. Januar 2013
  35. 2:04:46 h , Mailand, 7. April 2019
  36. 2:04:48 h , Rotterdam, 15. April 2012
  37. 2:04:48 h , Dubai, 25. Januar 2013
  38. 2:04:49 h , Dubai, 25. Januar 2013
  39. 2:04:49 h , London, 22. April 2018
  40. 2:04:50 h , Dubai, 27. Januar 2012
  41. 2:04:50 h , Rotterdam, 15. April 2012
  42. 2:04:52 h , Chicago, 7. Oktober 2012
  43. 2:04:52 h , Dubai, 25. Januar 2013
  44. 2:04:53 h , Dubai, 25. Januar 2013
  45. 2:04:53 h , Valencia, 2. Dezember 2018
  46. 2:04:54 h , Dubai, 27. Januar 2012
  47. 2:04:55 h , Berlin, 28. September 2003
  48. 2:04:56 h , Berlin, 28. September 2003
  49. 2:04:56 h , Dubai, 27. Januar 2012
  50. 2:05:00 h , Buenos Aires, 22. September 2019
  • Deutscher Rekord:
  • Österreichischer Rekord:
  • Schweizer Rekord:
Schnellste Zeiten auf nicht rekordkonformer Strecke
Nach den Rekordanerkennungsregeln der IAAF darf ein Marathon ein maximales Gefälle von 42 Metern aufweisen. Des Weiteren dürfen Start und Ziel nicht weiter als 21,1?km auseinanderliegen.
Die Laufstrecke des Boston-Marathons hat ein Gefälle von 136,29 Metern und ist deshalb für Rekordanerkennungen durch die IAAF nicht geeignet.
  1. 2:03:02 h , Boston, 18. April 2011
  2. 2:03:06 h , Boston, 18. April 2011
  3. 2:04:53 h , Boston, 18. April 2011
  4. 2:04:58 h , Boston, 18. April 2011
Projekt ?Breaking2?

Am 6. Mai 2017 versuchten Eliud Kipchoge (Kenia), Zersenay Tadese (Eritrea) und Lelisa Desisa (Äthiopien) auf dem Autodromo Nazionale Monza in Italien erstmals die 2-Stunden-Marke im Marathon zu unterbieten. Das von Nike gesponserte Projekt

INEOS 1:59 Challenge in Wien

In einem von .

Der Veranstalter asphaltierte die Laufstrecke teils neu, die Wendekurven an den Enden der Geraden wurden wie auf einer Radrennbahn nach innen geneigt, und wiederum sorgte ein Team aus Schrittmachern für ein ideales Tempo. Ebenso fuhr ein Auto voraus, welches die Zeit anzeigte und als Hilfestellung Linien auf den Boden projizierte. 35 Schrittmacher ? Gruppen von jeweils sieben, die fünf Mal ausgewechselt wurden ? begleiteten Eliud Kipchoge.

Frauen

Alle Läuferinnen mit Bestzeiten von 2:21:01 Stunden und schneller. Letzte Veränderung: ''13. Oktober 2019''

  1. 2:14:04 h , Chicago, 13. Oktober 2019
  2. 2:15:25 h , London, 13. April 2003
  3. 2:17:01 h , London, 23. April 2017
  4. 2:17:08 h , Dubai, 25. Januar 2019
  5. 2:17:41 h , Dubai, 25. Januar 2019
  6. 2:17:56 h , London, 23. April 2017
  7. 2:18:11 h , Berlin, 16. September 2018
  8. 2:18:31 h , London, 22. April 2018
  9. 2:18:34 h , Berlin, 16. September 2018
  10. 2:18:47 h , Chicago, 7. Oktober 2001
  11. 2:18:58 h , Rotterdam, 15. April 2012
  12. 2:19:12 h , Berlin, 25. September 2005
  13. 2:19:17 h , Dubai, 26. Januar 2018
  14. 2:19:19 h , Berlin, 28. September 2008
  15. 2:19:30 h , Dubai, 26. Januar 2018
  16. 2:19:31 h , Dubai, 27. Januar 2012
  17. 2:19:34 h , Dubai, 27. Januar 2012
  18. 2:19:36 h , London, 23. April 2006
  19. 2:19:36 h , Dubai, 26. Januar 2018
  20. 2:19:39 h , Peking, 19. Oktober 2003
  21. 2:19:41 h , Berlin, 26. September 2004
  22. 2:19:41 h , Dubai, 22. Januar 2016
  23. 2:19:44 h , Berlin, 25. September 2011
  24. 2:19:46 h , Berlin, 30. September 2001
  25. 2:19:46 h , Prag, 5. Mai 2019
  26. 2:19:47 h , Tokio, 26. Februar 2017
  27. 2:19:50 h , London, 22. April 2012
  28. 2:19:51 h , Seoul, 12. März 2006
  29. 2:19:51 h , Tokio, 25. Februar 2018
  30. 2:19:52 h , Dubai, 27. Januar 2012
  31. 2:19:57 h , Chicago, 19. Oktober 2013
  32. 2:20:13 h , Dubai, 26. Januar 2018
  33. 2:20:14 h , London, 22. April 2012
  34. 2:20:14 h , Berlin, 29. September 2019
  35. 2:20:30 h , Dubai, 27. Januar 2012
  36. 2:20:30 h , Berlin, 30. September 2012
  37. 2:20:42 h , Chicago, 22. Oktober 2006
  38. 2:20:43 h , Berlin, 26. September 1999
  39. 2:20:45 h , Dubai, 26. Januar 2018
  40. 2:20:46 h , Frankfurt am Main, 28. Oktober 2018
  41. 2:20:47 h , Chicago, 22. Oktober 2006
  42. 2:20:48 h , Chicago, 13. Oktober 2013
  43. 2:20:48 h , Dubai, 22. Januar 2016
  44. 2:20:51 h , Chicago, 13. Oktober 2019
  45. 2:20:53 h , Berlin, 24. September 2017
  46. 2:20:55 h , Paris, 9. April 2017
  47. 2:20:57 h , Chicago, 8. Oktober 2017
  48. 2:20:59 h , Dubai, 23. Januar 2015
  49. 2:20:59 h , Paris, 9. April 2017
  50. 2:21:01 h , Frankfurt am Main, 28. Oktober 2012
  51. 2:21:01 h , Tokio, 3. März 2019
  • Deutscher Rekord:
  • Österreichischer Rekord:
  • Schweizer Rekord:
Schnellste Zeiten auf nicht rekordkonformer Strecke

Nach den Rekordanerkennungsregeln der IAAF darf ein Marathon ein maximales Gefälle von 42 Metern aufweisen. Des Weiteren dürfen Start und Ziel nicht weiter als 21,1?km auseinanderliegen.
Die Laufstrecke des Boston-Marathons hat ein Gefälle von 136,29 Metern und ist deshalb für Rekordanerkennungen durch die IAAF nicht geeignet.

  1. 2:18:57 h , Boston, 21. April 2014
  2. 2:19:59 h , Boston, 21. April 2014
  3. 2:20:41 h , Boston, 21. April 2014
  4. 2:20:43 h , Boston, 15. April 2002

Marathon als Teil in kombinierenden Sportarten

Beim Langdistanz-Triathlon schließt sich an 3,86 Kilometer Schwimmen und 180 Kilometer Radfahren ein Marathon an. Auch ein Duathlon kann Läufe über die Marathondistanz einschließen. Einige wenige Ultramarathon-Läufe haben als Laufdistanz ein ganzzahliges Vielfaches der Marathondistanz.

Superlative und wichtige Eckdaten

  • In mehreren Ländern haben sich ?100 Marathon Clubs? gegründet, die als Vollmitglieder nur solche Läufer aufnehmen, die mindestens 100 Marathonläufe absolviert haben, so der 100 MC U.K. & Ireland, Japan, Deutschland, Finnland, Norwegen, Tschechien, Australien, Niederlande, Nordamerika, Slowakei, (Süd-)Korea, Bosnien und Österreich (in chronologischer Reihenfolge ihrer Gründung). Irland hat zwischenzeitlich einen eigenen 100MC gegründet, wird also nicht mehr vom britischen 100MC mitvertreten. Weltweit jüngstes Mitglied ist Markus Korölus (Freiburg/Elbe), der dieses Beitrittskriterium bereits im Alter von 20 Jahren erreichte.<ref name="100mc">Statistik des Hamburger 100 Marathon Club.</ref>
  • Ende 2017 waren 24 Personen bekannt, die in ihrem Leben mehr als 1000 Marathonläufe gelaufen sind. Angeführt wird die Statistik von Christian Hottas (Hamburg) mit 2743 Marathons und Ultramarathons bei den Männern und von Sigrid Eichner (Berlin) mit 2145 Marathons und Ultramarathons bei den Frauen (Stand: 31. Dezember 2018).<ref name="100mc" /> Christian Hottas hatte am 3. August 2011 den Hamburger Horst Preisler als Weltranglistenersten abgelöst und lief am 5. Mai 2013 beim TUI Marathon Hannover als erster Mensch seinen 2000. Marathon, wobei ihn mehr als 80 Lauffreunde aus elf Nationen als ?Eskorte 2000? begleiteten, darunter acht Vorstandsmitglieder der 100 Marathon Clubs U.K., Nordamerika, Dänemark, Deutschland, Österreich (vertreten durch Anton Reiter) und Italien. Horst Preisler, der die Weltrangliste seit 1995 angeführt hatte, wird mit 1806 Marathons und Ultras nur noch auf Rang 5 in der Welt geführt.
  • In (393) und Helmut Linzbichler (313). Reiter ist zudem österreichischer Marathonjahressammler-Rekordhalter mit 54 Marathons und einem Ultramarathon aus dem Jahre 2013.
  • Zum ?2500. Geburtstag? des Marathonlaufs fand am 31. Oktober 2010 auf der klassischen Strecke Marathon?Athen ein Jubiläumslauf statt.
  • Am 4. November 2016 fand in Bamiyan bis auf 3000?Meter Meereshöhe am Umkehrpunkt ein Marathonlauf mit internationaler Beteiligung statt, an dem erstmals für Afghanistan weibliche Sportler ? rund 100 von 250 Teilnehmern ? vertreten waren.
  • Der seinerzeit höchstgelegene Bergmarathon Europas fand am 25. Juli 2015 als neue Variante ''S42 ? Rundkurs Davos-Dischma-Sertig-Davos'' beim ''30. Swissalpine Marathon Davos'' statt.
  • Höhenmeter: Siehe Bergmarathon

Kulturelle Perspektive

Spielfilm

Zahlreiche Spielfilme zeigen Hauptfiguren, die Marathonläufer sind, darunter:

Dokumentarfilm

Siehe auch

Literatur

  • Heiner Boberski: ''Mythos Marathon. Schicksale ? Legenden ? Höhepunkte. 2500?Jahre Langstreckenlauf.'' NP-Buchverlag, St. Pölten 2004, ISBN 3-85326-235-X.
  • Waldemar Cierpinski, Volker Kluge: ''Meilenweit bis Marathon.'' Sportverlag, Berlin 1987, ISBN 3-328-00182-4.
  • Dennis Craythorn, Hanna Rich: ''Der Marathonreiseführer.'' TibiaPress, Mülheim an der Ruhr 2000, ISBN 3-935254-00-8.
  • Hans W. Giessen: ''Mythos Marathon. Von Herodot über Bréal bis zur Gegenwart.'' (= Landauer Schriften zur Kommunikations- und Kulturwissenschaft. Band 17). Verlag Empirische Pädagogik, Landau 2010, ISBN 978-3-941320-46-8.
  • Lothar Koopmann: ''Mission Marathon. Oder: Wie ich kein Superläufer wurde.'' 2. Auflage. Sportwelt Verlag, Betzenstein 2010, ISBN 978-3-941297-04-3.
  • Harald Krämer, Klaus Zobel, Werner Irro: ''Marathon. Ein Laufbuch in 42,195 Kapiteln.'' Verlag Die Werkstatt, Göttingen 2004, ISBN 3-89533-464-2.
  • Karl Lennartz: ''Marathonlauf.'' Band 8 der Serie ''100?Jahre Leichtathletik in Deutschland.'' Herausgegeben von der ''Deutschen Gesellschaft für Sportdokumentation''
    • Teil 1: ''Von den Anfängen bis van Aaken.'' Spiridon, Erkrath 2005, ISBN 3-922011-25-X.
    • Teil 2: ''Ost und West und gesamtdeutsch.'' Verlag Werbung UM Sport, Lohmar 2007, ISBN 978-3-9811512-0-6.
    • Teil 3: ''Frauen ? geborene Marathonläuferinnen.'' Verlag Werbung UM Sport, Lohmar 2007, ISBN 978-3-9811512-1-3.
  • David E. Martin, Roger W. H. Gynn: ''The Olympic Marathon. The History and Drama of Sport?s Most Challenging Event.'' Human Kinetics, 2000, ISBN 0-88011-969-1.
  • Ralf Meier: ''Der erste Marathon. Locker bis ins Ziel.'' Meyer und Meyer, Aachen 2005, ISBN 3-89899-088-5.
  • , Betzenstein 2007, ISBN 978-3-9811428-2-2.
  • Ole Petersen: ''Marathon, das 4-Stunden-Programm''. 12. Auflage. Rowohlt, Reinbek 2002, ISBN 3-499-19486-4.
  • Ulrich Pramann: ''Faszination Marathon. Ein Lehrbuch für Theorie und Praxis.'' Heyne, München 1992, ISBN 3-453-05768-6.
  • Wilfried Raatz: ''Richtig Marathon.'' BLV, München 2002, ISBN 3-405-15714-5.
  • Wilfried Raatz: ''Marathon.'' BLV, München 2003, ISBN 3-405-16474-5.
  • Herbert Steffny, Uli Pramann: ''Perfektes Marathontraining.'' Südwestverlag, München 2005, ISBN 3-517-06443-2.
  • Herbert Steffny: ''Das große Laufbuch. Vom Einstieg bis zum Marathon.'' Südwestverlag, München 2006, ISBN 3-517-06728-8.
  • Manfred Steffny: ''Marathon-Training.'' 15. Auflage. Hermann Schmidt, Mainz 2001, ISBN 3-87439-455-7.
  • Thorsten Vahl: ''Marathon.'' Copress Sport, München 2002, ISBN 3-7679-0643-0.

Weblinks

Einzelnachweise